Erfrischend, spritzig und orangig mit einer überraschenden Süße … oder so ähnlich wird wohl der Werbetext lauten, ich konnte die Homepage nicht laden.
Um was reinweg positives zu sagen: Am Kauftag trug ich ein orangefarbenes Shirt und das harmonierte optisch perfekt zum Bier. Ansonsten stimmen die Aussagen, das Becks ist tatsächlich erfrischend (vorausgesetzt, man trinkt es kalt und schnell und es schmeckt definitiv aus der Flasche besser als aus dem Glas), es ist erwartungsgemäß – wie Gerstensaft nun mal so ist – auch spritzig, es schmeckt nach Orange, sogar mehr als nach Bier und die Farbstoffe (auf der Flasche als “färbender Pflanzenextrakt” gekennzeichnet) machen es auch schön orange. Das ist vermutlich das, was wir alle kollektiv meinen, wenn wir Frauenbier sagen. Insgesamt also okay. Sommerparty am Strand- und jungesellinnenabschiedtauglich, aber nichts, was ich mir in den Keller stellen und Gästen anbieten würde. Mir gefällt es also insgesamt eher mäßig, ich bleibe beim frisch gezapften Alster (am liebsten vom Flens).
Die Königin darf probieren, die restlichen Flaschen aus dem Sechserträger liegen kühl.



