Saltimbocca vom Seeteufel mit Cappelletti Spinaci und Salbeibutter

Ernesto hat noch nicht nachgekocht, findet aber: Das klingt lecker!
via Newsletter von Steinhaus

Zutaten

1 Packung Steinhaus pasta nuova Cappelletti Spinaci
4 Seeteufel-Filets ohne Haut (je 60 g)
4 Scheiben Parmaschinken
100 g Butter
1 Bund frischer Salbei
2 EL Marsala
2 EL Fischfond
1 EL Weißwein
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer aus der Mühle.

Steinhaus pasta nuova Cappelletti

Zubereitung

Seeteufel mit Zitronensaft und Salz würzen, mit Schinken umwickeln und jeweils ein Salbeiblatt mit einem Zahnstocher auf dem Schinken feststecken. In einer heißen Pfanne in 40 g Butter den Fisch auf beiden Seiten für ca. 2,5 Minuten braten. Mit Marsala, Weißwein und Fischfond ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und anschließend den Fisch mit Sud im Ofen bei 60 °C warm stellen. Cappelletti nach Packungsangabe zubereiten.
In der Pfanne restliche Butter leicht bräunlich erhitzen, Salbeiblätter und Cappelletti zufügen, umschwenken und mit Salz und Pfeffer  nachwürzen. Pasta mit Salbeibutter und die Seeteufel-Saltimbocca auf dem Sud anrichten.

Kulinarisk sydfyn – Kulinarischer Markt Svendborg

Seit 2001 findet am letzten vollständigen Juni-Wochenende (zeitgleich mit dem Abschlusswochenende der Kieler Woche) in Svendborg auf Fünen/ Dänemark der größte kulinarische Markt in Skandinavien statt. Ernesto war dieses Jahr erstmals am Samstag vor Ort und trotz Regenschauer begeistert. Der erste Eindruck war irritierend, Bauzäune sperren einen kleinen Platz in der Innenstadt ab. Freundliche Dänen tauschen dann 40 Kronen (knapp 5 Euro) gegen ein Eintrittbändchen. Hinter dem Zugang stehen 4 große Zelte im Rechteck, viele Dänen stehen mit einem Glas Wein oder Bier in der Gegend und sind sehr kommunikativ.
Neben Wein und Bier gibt es Whiskey, Likör und andere alkoholische Getränke zum Probieren und Kaufen. War das alles? Nein, denn am Ende des Platzes geht es erst richtig los. Die halbe Innenstadt ist abgetrennt, laut Veranstalter sind 150 Aussteller und 15.000 Beesucher am Start. Ernesto hat nicht alle nachgezählt, aber viel probiert und gesehen. Salami mit Lakritz, Schokolade, Öl und Essig, opernsingende italienische Köche und deutsche Käseproduzenten mit Verständigungsproblemen. Leider haben die dänischen Slowfood Mitglieder die Möglichkeit nicht genutzt, um Werbung für diesen „Salone del Gusto“ des Nordens zu machen. Wenn das Wetter nicht so schlecht gewesen wäre, hätte Ernesto einen ziemlich perfekten Tag gehabt. So bleibt die Vorfreude auf 2013!

Um die eigene Kamera vor dem Unwetter Wetter zu schonen, hier eine paar offizielle Impressionen.

Dünenhotel Borkum

Ein paar Tage Wind und Meer, Sonne, Strand (Sauna) und Fahrradfahren hatte ich mir gewünscht und bis auf die Sonne hat das Programm funktioniert. Dazu gab es obendrauf eine tolle Unterkunft, das Dünenhotel Borkum. Mitten auf der Insel gelegen, weckte es Erinnerungen: das verfallene Tüskendör-Heim nebenan und den Flughafen, beides kenne ich aus Kindertagen. Das Dünenhotel ist ein vor ein paar Jahren liebevoll renoviertes kleines Hotel mit sehr familiärer Atmosphäre. Mein Einzelzimmer mit schönem großen Balkon war sehr gemütlich, die Tempur-Matratze (!) wusste mein vom Spülsaumwandern geschundener Rücken zu schätzen. Es gab ein erstklassiges Frühstück mit Brötchen vom Inselbäcker, hausgebeiztem Lachs, Eierspeisen auf Wunsch und einer Hauszeitung mit den wichtigsten (und auch relevanten) Urlauberinfos, um nur einige kleine Schlaglichter zu nennen. Es gab für die Hausgäste ein interessant, abwechslungsreich und durchdacht klingendes (und aussehendes) Abendessen mit Hauptgangwahl, dieses habe ich nicht probiert, sondern die sonstige Inselgastronomie angekurbelt. Aber ich habe im Haus mal mittags eine Kleinigkeit von der Mittagskarte probiert und war begeistert und habe im Vorbeigehen auch die tolle Kuchen- und Tortenauswahl für nachmittags bestaunt. Im Dachgeschoss des Hotels gibt es einen Fitness- und Saunabereich. Der ist sehr modern gestaltet und garantiert Entspannung – sogar aus der Sauna hat man einen guten Blick auf den kleinen Borkumer Flughafen und bei guter Sicht bis rüber nach Holland. Als ich zwischen zwei Saunagängen auf der Dachterrasse im Liegesessel saß, konnte ich mehrere Formationssprünge einer Fallschirmspringertruppe aus nächster Nähe beobachten. Es gibt eine Inselbushaltestelle vor dem Hotel, Fahrräder kann man direkt ab Hotel günstig mieten. Zum Strand fährt man mit dem Rad in 5 Minuten und zu Fuß geht man bis in den Ort (Borkum) auf einem gewundenen Pfad durch die Dünen etwa eine Stunde. Das Ausflugsgebiet Ostland schließt sich direkt an den Flughafen an und man ist damit mittendrin und trotzdem fernab vom Saisontrubel.

Das Betreiberehepaar Laufenberg und ihre Mannschaft tragen durch eine Mischung aus Professionalität und entspannter Lockerheit dazu bei, dass man sich richtig wohlfühlt. Kurzum: Empfehlenswert!