Tapas im La Tasca

Tapas
Nach Genuß des Rieslings in der Weinstube haben wir uns vor das La Tasca auf den Nordermarkt gesetzt und die typische Sommer-Samstagabendstimmung genossen. Dazu hatten wir Baguette mit Knoblauchdip (war unspektakulär), spanischen Eierkuchen mit Würstchenschnippseln (die Bezeichnung auf der Karte ist mir entfallen) der gut schmeckte, Hackbällchen in Tomatensoße (in Worten drei) und völlig geschmacklose Mini-Tintenfischringe (mit einem Limettenschnitz). Die Tintenfische waren mein Teil der Bestellung und haben mich fast verärgert. 2,90 Euro – das fand ich frech, weniger wegen der Menge als wegen des fehlenden Geschmacks. Die Flasche Wein, die wir uns dazu gegönnt haben (Foto?) war nix dolles und wäre nicht leer geworden, wenn die Königin nicht den Rest an einen vorbeiziehenden Jungesellenabschied verschenkt hätte. Aber der Sitzplatz und die Stimmung waren gut – das ist ja immer gut gegen Minuspunkte. Fotos kommen hoffentlich noch?

Mangold

Unterschätztes Grünzeug

Ich habe die kleinen Blättchen von Stielmangold (ein bisschen viel Gezupfe, aber vor dem Genuß steht ja immer die Arbeit) mit einer schlichten Vinaigrette als Salat ausprobiert – und würde glatt Spinat, den ich sehr liebe, dafür stehen lassen. Ich habe Mangold definitiv unterschätzt und kann ihn nur wärmstens – auch kalt- empfehlen.

Frühstück im Café K

KakaoNach einem schönen Einkauf auf dem Markt waren Ernesto und ich hungrig und sind deshalb ins Café K eingekehrt. Das direkt am Südermarkt gelegene Café befindet sich in einem schönen Gewölbekeller. Man kann dort frühstücken, Kaffeetrinken und es gibt eine kleine Auswahl kleiner Speisen.
Zum Frühstück bestellte ich eine heiße Schokolade ohne Sahne, die erfreulicher Weise mit viel Milchschaum gemacht wurde und nicht zu süß war.

Frühstück HolnisZu Essen habe ich das Frühstück »Holnis« bestellt, das aus einem Croissant und wahlweise Brie oder Marmelade besteht. Ich entschied mich für Brie und das war eine gute Wahl. Der Brie war köstich und sehr cremig. Ein wunderbares kleines Frühstück!

Mal wieder Mäders

Über das Mäders gab es ja hier schon ein paar Einträge mehr. Ich war am Samstagabend mal wieder da (ergab sich, weil die anderen Restaurants die ich in Wassernähe auf dem Zettel hatten alle keine Vorbestellung mehr annehmen konnten). Nach wie vor komme ich ja noch nicht über die dekorierten Ränder von Tellern hinweg. Was für eine unnötige Modeerscheinung. Auf meinem Tellerrand lag flach ein (nicht ganz sauber scheinendes) Außenblatt einer Porrestange mit einem Schnitz Melone drauf. Lag da so rum. Wirkte ein bisschen wie da vergessen. Die vier Käsebratlinge waren wegen ihrer dicken Panade und recht fettigen Füllung sehr mächtig, der gereichte Brokkoli mit Pinienkernen schmeckte nach nichts, das Beilagengemüse war lecker und scharf. Insgesamt erschien mir alles recht fettig und lag mir die halbe Nacht wie ein Stein im Magen. Das Gericht war deutlich zu groß und für mich nicht schaffbar – und ich hatte mich vorher extra erkundigt wie groß die Portion sein würde, weil ich eigentlich fest vorhatte ein Dessert zu probieren. Das ging dann aber einfach nicht mehr. Ich hätte mich gefreut, wenn die Kellnerin mir eine Alternative zu dem Gericht vorgeschlagen hätte, sie muss gewußt haben, was da für ein Berg auf mich zukommt und was das für ein schweres Gericht ist. Oh, und es gab kein Flens, im Mäders gibt es Bit. Schade. War insgesamt alles ganz in Ordnung – aber eben nur in Ordnung und nicht diesen kleinen Tick “mehr”, den ich mir wünsche, wenn ich Essen gehe.