Gemeines Schwein
Von Ernesto Rafael am Dez 11, 2008 | In Getränke, Wein | 1 Feedback »
An der Ahr haben Wildschweine einen ganzen Weinberg leer gefressen und damit die Grundlage für Eiswein zerstört.
Über Nacht fraßen Wildschweine in der Lage Altenahrer Eck die Trauben von 1.400 Rebstöcken - mehr als 2,5 Tonnen Grundmaterial für die Eisweinerzeugung. Damit muss die Mayschoßer Winzergenossenschaft, welche für die Parzellen verantwortlich war, einen erheblichen Verlust verkraften. Heimgesucht wurden auch 600 benachbarte Rebstöcke des Deutzerhofs. Allein bei den Genossen liegt der Schaden bei rund 25.000 Euro.
Alteingesessene Winzer berichten, dass Vergleichbares seit Jahrzehnten nicht vorgekommen ist. Der nun vorgefundene Schaden addiert sich zu den 2008 bereits angerichteten Zerstörungen; insgesamt geht man von 100.000 Euro Wildschwein-Schäden allein im Gebiet Mayschoß und Altenahr aus. Geld von den Jagdpächtern ist nicht zu erwarten - die sind nämlich beim Wein laut Gesetz nicht entschädigungspflichtig.
Experten erklären sich den Appetit der Schweine durch das extrem hohe Eichelaufkommen im vergangenen Jahr; die Tiere hätten sich in dessen Folge stark vermehrt und nähmen nun, hungrig, auch den mühsamen Weg in steile Weinberge auf sich. (WF)
Meldung über das Weinforum von www.wein-plus.de- Schweinebild via schweinefreunde.de
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