Sommerwein

Der Sommer kommt noch. Wirklich? Ja. Irgendwann. Irgendwann bestimmt.

Ein solches Mantra der guten Hoffnung wurde in diesem Jahr von Petrus, Zeus oder wer sich auch immer gerade für das Wetter zuständig fühlt, lange nicht erhört. In einem Sommer wie diesem vergeht sogar manchem die Lust an den Sommerweinen dieser Welt. Ein Jammer, haben wir uns doch so lange auf die spritzigen Weißen gefreut, die sich auf der Terrasse im Sonnenschein am wohlsten fühlen. Und sie sich auf uns! Jetzt stehen sie in den Regalen und uns Genießern packt angesichts der regentrüben Wetteraussichten die Lust auf Rotwein und Kaminfeuer.

Sich vor dem Regen in Sicherheit bringen und einen „Kaminwein“ aufmachen, damit einem wieder warm ums Herz wird? Nein! Mein Plädoyer: Nicht aufgeben – trotzdem Sommerwein trinken. Gerade jetzt! Denn der Vorteil an diesen Weinen liegt eben nicht hauptsächlich darin, dass sie den Durst nach einem Freibad-Besuch besonders gut stillen. Dafür ist das gute alte Mineralwasser immer schon die bessere Wahl gewesen. Nein, der Vorteil an den leichten, filigranen Weinen ist, dass sie gute Laune verbreiten – egal bei welchem Wetter! Und solche Weine sollte man sich unabhängig von Jahreszeit und Temperatur immer mal wieder gönnen. Ein Wein, der die Sonne ins Glas bringen kann, wie man so schön zu sagen pflegt, der dient seinem Genießer als eine Art Regenschirm für die Seele. Besonders in Sommern wie diesem.

Zwar schützt er nicht wirklich gegen Regen, dafür wehrt er sehr effektiv schlechte Laune und wetterbedingte Depressionen ab. Und mit Freunden genossen, macht er glücklich, egal ob im gleißenden Licht oder bei herbstlich anmutendem Nebel. Nennt man die Weine einfach „Spaßweine“ statt „Sommerweine“ und genießt man mit ihnen die Leichtigkeit des Seins, dann bringen sie einem wirklich ein wenig Sonne nach Hause. Egal, was der Wettergott noch bereithält.

Ernesto ist mit seinem Genießerblog auf der Suche nach der Wahrheit. Und die liegt ja bekanntlich im Wein, glaubt man dem lateinischen Sprichwort. In vino veritas – das glaubt auch Gastautorin Lisa Steffens, die für den Shopping-Club Wine in Black schreibt.

High Tec im Paradies: iPod Touch Service im Conrad Maldives Rangali Island

Krass:

Mit der Einführung des personalisierten iPod Touch Service im Conrad Maldives Rangali Island sind alle Hotelleistungen für die Gäste nur einen „Touch“ entfernt. Jeder Gast erhält bei Ankunft im 6-Sterne-Resort seinen eigenen iPod Touch 😀 mit dem Programm „Hotel Evolution“. Mit diesem exklusiven, elektronischen 24-Stunden Concierge Service können die Gäste Menüs der Restaurants ansehen, Restaurants, Spa-Behandlungen, Tauchausflüge buchen. Außerdem erhält man über den iPod Touch Informationen zu Veranstaltungen des Resorts. Mit Ausnahme eines Hotels in der Türkei, ist das Luxusresort das einzige Hotel, das diesen Service außerhalb der USA anbietet. Die Vorteile sind deutlich: Gäste können auf einfachste Art und Weise jedes Detail des Resorts entdecken, beispielsweise die Menüs und das Weinangebot der verschiedenen Restaurants, Exkursionen und Aktivitäten sowie Spezialangebote und Informationen über die drei Spas des Resorts.

via ziererCOMMUNICATIONS

Ernesto Rafael

„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“

Ernesto

Nein, mein Name ist nicht Ernesto Rafael und ich komme auch nicht aus Südamerika. Aber das Pseudonym ermöglicht mir, auch böse und schlimme Sachen zu schreiben, die ich sonst aus Rücksicht auf Familie, Freunde oder Bekannte nicht schreiben würde.

Aufgewachsen in einer behüteten Familie, schon als Kleinkind kulinarisch verwöhnt, ohne Sorge durch die Schulzeit und die Pubertät gekommen. Bereits als kleiner Junge durfte ich in der Küche meiner Mutter helfen, die Begeisterung für Essen und schöne Dinge ist geblieben, nur mein Geschmack hat sich in einigen Bereichen stark gewandelt.

Im Alter von 18 Jahren konnte ich die erste schwerwiegende Entscheidung in der Genießerlaufbahn treffen. Ausbildung zum Koch (ich mag kein Fisch und kaum Gemüse) oder weiter die Schulbank (ich mag keine Hausaufgaben) drücken. Ok, jetzt habe ich Abitur, dafür beschränken sich meine Kochkünste leider auf solide Amateurkenntnisse. Mit zunehmendem Alter wird mir das gewusste Erleben und Genießen wichtiger, ich probiere Sachen, die ich früher nicht zu mir genommen hätte.

Ich bin käuflich, aber nicht korrupt.